Archive for September 2010

Newcomerin Graziella Schazad geht ab Oktober auf erste Solotour mit Neuland Concerts!

September 30, 2010
Die Warner-Tochter Neuland Concerts setzt auf eine Singer/Songwriter-Newcomerin: Graziella Schazad stand bereits für Musik-Größen wie Joss Stone und Milow als Support Act auf der Bühne. Ab Ende Oktober geht die 27-Jährige auf ihre erste Solo-Tour.Ihre erste gleichnamige EP mit 5 wunderschönen Songs veröffentlichte Graziella Schazad über den digitalen Vertrieb von DooLoad.de.

Nun veröffentlicht die Hamburgerin ihr Debütalbum: ‚Feel Who I Am‘, welches Mitte Oktober via Warner Music erscheint. Die Lieder dafür schrieb Graziella Schazad unter anderem mit den Songautoren Chris Braide (James Morrison, Kylie Minogue), Matty Benbrook (Paolo Nutini), Michel van Dyke (Echt, Ruben Cossani) und Martin Gallop (Annett Louisan).

Tickets gibt es beispielsweise auf www.eventim.de sowie an allen CTS-Vorverkaufsstellen.

Graziella Schazad – live 2010

27.10. München, Muffatcafé

30.10. Köln, Studio 672

31.10. CH-Luzern, Schüür

03.11. Berlin, Privatclub

05.11. Hamburg, Grünspan

Quelle: musikmarkt.de / Anmerkungen der Redaktion

GEMA sucht Alternative zum PRO-Verfahren

September 30, 2010
Hamburg – Die GEMA sucht nach einer Alternative zum PRO-Verfahren. Das erklärte am Samstag Aufsichtsratsmitglied Christian Wilckens auf dem Reeperbahn Campus. Im Foyer des Schmidt-Theaters diskutierten Wilckens und sein Kollege Burkhard Brozat, ebenfalls im Aufsichtsrat der GEMA, mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann über die GEMA-Petitionen und ihre Folgen.
Während sich die GEMA auf dem all2gethernow-Kongress noch einer politischen Diskussion verweigerte, war es den Campus-Veranstaltern und „Musikmarkt“ gelungen, sie in Hamburg von der Notwendigkeit eines solchen Dialogs zu überzeugen. Im Mittelpunkt standen die Petitionen von Veranstalterin Monika Bestle, Komponist Wieland Harms und DRMV-Sprecher Ole Seelenmeyer. Connemann warf der GEMA erneut vor, nicht auf die berechtigte Kritik zu reagieren. „Bitte geben Sie uns dafür etwas Zeit“, erbat sich Komponist Brozat. Wilckens sprach im Zusammenhang mit den Petitionen von GEMA-Bashing.

Moderator Lothar Scholz, Berlin-Korrespondent von „Musikmarkt & Musikmarkt LIVE!“, griff einzelne Kritikpunkte aus den Petitionen wie mangelnde Transparenz, undemokratische Strukturen und ungerechtes Verteilungssystem heraus. Während Wilckens und Brozat erwartungsgemäß die GEMA für transparent hielten, hatte Connemann ihre Zweifel und sprach von nicht verständlichen GEMA-Abrechnungen. Der Moderator gab zu bedenken, ob ein System, das so komplex wie die GEMA ist, überhaupt transparent sein könne. Wer will, könne die GEMA verstehen, war Wilckens überzeugt.

Auf die Frage, warum sich nicht hinreichend belegen lässt, dass das Solidarprinzip greife und tatsächlich von oben nach unten verteilt wird, gab es keine Erklärung. Wilckens warf Seelenmeyer, der vom Gegenteil ausgeht, nur vor, nicht mit ihm gesprochen zu haben. Connemann fragte, warum das PRO-Verfahren – mit ihm werden die Erträge von Veranstaltungen mit Live-Musik verteilt – nicht wie vom Bundesgerichtshof gefordert, zur Abstimmung gestellt wird. Der BGH hatte 2005 in einer Leitsatzentscheidung erklärt, dass das Vorgehen der GEMA, das Verfahren nur durch Vorstand und Aufsichtsrat einzuführen und nicht in der Satzung zu regeln, bedenklich sei.

Scholz fragte nach, warum über einzelne Stellschrauben im PRO-Verfahren abgestimmt werde, aber nicht über das Verfahren als solches. Wilckens erwiderte, dass es bislang eben keine Alternative zum PRO-Verfahren gebe. Es werde aber nach einer gesucht. Das Verfahren wurde 1998 eingeführt, da hätte längst eine Alternative gefunden werden können, warf Connemann ein. Am Ende der Diskussion wünschte sich Wilckens, dass sich Gitta Connemann weiterhin für die Urheber einsetzen möge. Weniger diplomatisch und fast wie eine Drohung klangen die abschließenden Worte Connemanns: „Setzen Sie die Handlungsempfehlungen um und zwingen Sie uns nicht zum politischen Handeln!“

Quelle: musikmarkt.de

Nur noch 2 Wochen! Gewinnt die Wildcard für den Help Music Award in Berlin!

September 24, 2010

Unter dem Motto ‚Musik schafft Brücken‘ findet am 22./23. Oktober in Berlin die erste Auszeichnung für soziales Engagement in der Musik statt.

In Kooperation mit dem Help Music e.V. haben wir die Möglichkeit, eine exklusive Wildcard für die Bühnen des Festivals zu vergeben!

Seit mehr als 2 Wochen schon kämpfen die teilnehmenden Bands um die besten Platzierungen, da das Voting in Echtzeit abläuft und man sogar die Chance hat, sich umzuentscheiden und seine Stimme doch einer anderen Band zu geben, ist der Ausgang noch vollkommen offen.

Nun sind es noch 15 Tage, bis wir uns zusammen mit dem Veranstalter für eine der Bands oder einen der Künstler entscheiden.

Ihr müsst kein vorgegebenes Genre bedienen, wichtig ist, dass Ihr professionelle Musik macht, Spaß an dem habt, was Ihr tut und die Massen begeistern könnt! Stellt Euch jetzt für den Contest 2010 auf, mobilisiert Eure Fans und macht Euch auf die Suche nach neuen Bewunderern, jeder Klick zählt!

Über 150 Künstler und Bands aus den Genres Rock, Pop, Indie, Electronica, Hip Hop/ Rap, Dancehall/Reggae und Unterhaltungs-Musik, haben ihre Teilnahme am größten Benefiz-Festival Deutschlands bestätigt. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildet die Verleihung des unabhängigen und zukunftsweisenden Musikpreises Help Music Award, der in allen Genres vergeben wird. Die Jury, bestehend aus Größen der Musik – und Medienlandschaft wie Ralph Siegel, Anja Lukaseder, Marcus Staiger, Eric ‘Specter’ Remberg und vielen weiteren, entscheidet darüber, welcher Nominierte den Preis erhält und welches Projekt somit zusätzlich unterstützt wird.

Audiocation präsentiert seinen neuen webbasierten Kurs: Max for Live Programming

September 24, 2010

Der 4-monatige Online-Kurs richtet sich an Musiker, Medienschaffende und Kreative und beschäftigt sich mit dem Thema: Max for Live in Theorie und Praxis. Der Fernkurs vermittelt fundiertes theoretisches Wissen und ausgiebige Praxiserfahrung für das Erstellen von eigenen Instrumenten, Effekten und multimedialen Anwendungen.

Dem Teilnehmer werden im Laufe des Kurses die benötigten Grundlagen vermittelt, um seine eigenen Ideen – entweder als eigenständiges Programm oder als integralen Inhalt von Ableton Live – umzusetzen.

Die Wissensvermittlung erfolgt auf leicht verständliche Weise mit vielen praxisnahen Illustrationen, Screencasts und Beispielen. Am Ende des Kurses erhält der Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Ideen mit direkter Unterstützung des Dozenten zu entwickeln. Zusätzlich steht dem Teilnehmer eine Suite von Instrumenten und Effekten zu Verfügung, die er nach Belieben nutzen und weiterentwickeln kann. Nach erfolgreichem Abschluss erhält der Teilnehmer das Ausbildungszertifikat der Audio Akademie.

Die Themengebiete sind u.a.:

• Einführung in Max/MSP
• Vertiefung Max/MSP und Jitter
• Max4Live: Integration von Max5 in Ableton Live
• Entwicklung von Teilnehmer Projekten
• Kreativer und produktiver Einsatz der Software
• Tutorials, Tipps & Tricks
• Individueller Support und Feedbacks

Weitere Infos:
www.audiocation.de/kurs_maxforlive

Alle Lerninhalte von Audiocation werden durch Videos, Animationen, Klangbeispiele und praktische Aufgaben multimedial präsentiert. Der individuelle Support und das Feedback für eingereichte Arbeiten erfolgen durch die Fachreferenten via Telefon und Mail.

Audiocation ist mit seinem neuen Ausbildungskonzept auf den Medienbereich spezialisiert und bietet Aus- und Weiterbildung in den Segmenten Tontechnik, Musik- und Medienproduktion. Bei der Vermittlung der Lerninhalte setzen die Dozenten auf die klassischen Fernschul-Elemente im Verbund mit modernem E-Learning. Dabei spricht die ZFU-registrierte Akademie sowohl Einsteiger als auch Interessierte mit fundiertem Wissen an.

Das innovative Lernkonzept von Audiocation kann in aller Ruhe zu Hause gratis getestet werden: Ein kostenloser Guest Account steht unter www.audiocation.de zum Einrichten bereit.

Audiocation
Audiocation ist die Akademie für Tontechnik-, Musik- und Medienproduktion. Das webbasierte Ausbildungskonzept basiert auf der von Audio- und Medienprofis entwickelten „listen / learn / create“-Methode. Audiocation richtet sich sowohl an Einsteiger, die ihre musikalischen Fähigkeiten verbessern wollen, als auch an fortgeschrittene Medienschaffende, die eine zusätzliche Qualifikation für einen Beruf im Bereich der Medienproduktion beispielsweise in Tonstudios, bei Rundfunk oder im TV erwerben wollen. Audiocation wurde von einem Team erfahrener Profis aus der Musik- und Technologie-Branche gegründet, welche jahrelang Erfahrung im Audio- Weiterbildungs- und Fernschulbereich haben.

Veröffentlichungen im 4. Quartal 2010 bitte frühzeitig anliefern!

September 22, 2010

Die Weihnachtszeit naht, schon jetzt werden Materialien gebündelt, die letzten Songs produziert, Compilations zusammengeschmiedet und alles mit einem festlichen ‚Christmas‘ im Namen verziert…

Wie in jedem Jahr möchten wir Euch darauf hinweisen, dass wir erfahrungsgemäß etwas mehr Zeit bei der Veröffentlichung Eurer Releases einplanen müssen. Die Shops haben mit der alljährlichen Veröffentlichungswelle zu kämpfen und werden überflutet von Alben, Singles und EPs, welche für das Weihnachtsgeschäft zurückgehalten wurden.

Wir raten Euch, Eure Produktionen bitte mit einem Vorlauf von mindestens 6-8 Wochen zu planen und bei uns hochzuladen, damit wir auch Eure Weihnachts- und Neujahrsreleases in die Shops bringen können.

Alle, denen eine Veröffentlichung am Ende des Jahres am Herzen liegt, sollten also schnell und vorzeitig reagieren, unsere sonstige Veröffentlichungsdauer von 2-3 Wochen ist leider in dieser Zeit nicht mehr einzuhalten.

Wir freuen uns auf Euren musikalichen Output!

Euer DooLoad Team.

Weltweiter Umsatz mit digitaler Musik übersteigt die 25 Prozent Grenze. Über 11 Millionen Titel auf knapp 400 legalen Musikservices erhältlich

September 16, 2010

In 2009 entfiel erstmals mehr als ein Viertel des Umsatzes aus dem Musikverkauf auf das Online-Geschäft. Der Umsatzanteil digitaler Musik wuchs weltweit auf 27 Prozent. 4,2 Milliarden US-Dollar wurden im Jahr 2009 mit dem Verkauf von digitaler Musik eingenommen. Musikliebhaber können aus einem Online-Angebot von über 11 Millionen Songs auswählen. Die Zahl der lizenzierten Musikplattformen im Internet liegt bei etwa 400 Anbietern.

Die Download-Verkäufe einzelner Titel stiegen im Jahr 2009 um geschätzte 10 Prozent auf mehr als 1,5 Milliarden Titel. Das Geschäft mit digitalen Alben überstieg im vergangenen Jahr alle Erwartungen und verzeichnete einen Wachstum von 18 Prozent auf rund 110 Millionen verkaufte Einheiten. Das geht aus dem am Donnerstag in London veröffentlichten Digital Music Report 2010 der IFPI (International Federation of Phonographic Industries) hervor, der als PDF-Dokument unter http://www.musikindustrie.de kostenlos heruntergeladen werden kann.

Den höchsten Digitalanteil haben die USA mit 40 Prozent. Allerdings ist hier auch der physische Markt in den vergangenen Jahren deutlich stärker zurückgegangen als in anderen Ländern. Der europäische Durchschnitt liegt bei 15 Prozent. Auch in Deutschland wird für 2009 erneut ein Wachstum im Digitalmarkt von 20-30 Prozent erwartet.

Stärkste Konkurrenz für die legalen digitalen Musikangebote bleibt die Kostenlos-Konkurrenz aus Tauschbörsen oder zunehmend auch von Sharehostern. Nach einer Studie von Jupiter Research bedient sich in Europa jeder fünfte Internet-Nutzer zur Deckung seines Musikbedarfes regelmäßig aus Tauschbörsen.

In Deutschland kamen 2008 auf einen legalen gekauften Track rund acht illegale Musikdownloads.

Erste Berlin Music Week, gelungene Premiere.

September 15, 2010

Berlin – Erstmalig fand unter einer Dachmarke ein weites Spektrum von Veranstaltungen rund um das Thema Musik statt. Wirtschaftssenator Harald Wolf:

„Ich glaube wir können konstatieren, dass Berlin wieder auf der Landkarte der internationalen Musikveranstaltungen zurück ist.“

Die Woche startete mit dem Camp der all2gethernow (a2n), der Berlin Music Week Conference in der Kulturbrauerei; der Kongressteil fand im Anschluss daran auf dem Gelände des Flughafens Berlin Tempelhof statt. Mit rund 2.000 Besuchern konnte die Zahl des Vorjahres verdoppelt werden. Mit 253 Speakern, 130 Sessions und Key-Notes hat sich die a2n laut Veranstalter inhaltlich als Branchentreffpunkt und Diskussionsplattform etabliert.

Mit ihren Diskussionsforen hat die a2n Möglichkeiten eröffnet, Musikindustrie, Netzgemeinde und Konsumenten zusammenzuführen. Internet-Vordenker wie Mike Masnick und Produzentenlegende Rupert Hine beschreiben die Berlin Music Week Conference als inspirierend und zukunftsorientiert.

Von Mittwoch, 8. September, präsentierten sich den über 7.500 Fachbesuchern auf der Popkomm 470 Aussteller aus 20 Ländern. Mit 60 Prozent ausländischen Unternehmen und 800 akkreditierten Journalisten aus 21 Ländern sei die Popkomm damit der internationalste Branchentreff der Musik- und Entertainment-Industrie in Deutschland. Horst Weidenmüller, Geschäftsführer !K7 Records und Co-Präsident IMPALA (Independent Music Publishers and Labels Association):

„Mit der Berlin Music Week haben wir in Berlin eine der wichtigsten internationalen Musikmessen etabliert. Selten waren wir auf so einer lebendigen Musikmesse, wo alle Facetten des Musikbusiness so gut dargestellt und repräsentiert waren.“

Und Prof. Dr. Rolf Budde, Geschäftsführer Rolf Budde Musikverlag GmbH, ergänzte:

„Beeindruckt war ich von der ausländischen Resonanz, denn sehr viele ausländische Partner hatten sich schon frühzeitig bei mir angekündigt, so dass ich kaum aus meinem Büro herauskam, um die Messe zu besuchen.“

Zusätzlich traten 60 Bands und Künstler aus den verschiedensten Ländern an 14 unterschiedlichen Locations rund um den Flughafen Tempelhof im Rahmen des Popkomm Showcase Festivals auf. Krönender Abschluss der Veranstaltungen der Berlin Music Week auf dem Flughafen Tempelhof war das Berlin Festival. Beide Festivaltage waren mit jeweils 15.000 Besuchern ausverkauft, 35 Prozent der Ticketkäufer kamen aus dem Ausland. Vor der beeindruckenden Kulisse des stillgelegten Flughafens konnten Künstler und Bands wie The Editors, Robyn, Peaches, LCD Soundsystem und viele andere das Musikpublikum begeistern.

Der mit Spannung erwartete Auftritt von Fatboy Slim musste nach über 12-stündigem, erfolgreichem Programm aufgrund von Stau-Situationen vor den Eingangsschleusen zum Hangar 4 abgesagt werden. Diese konsequente und verantwortungsbewusste Entscheidung wurde von den Veranstaltern im Einvernehmen mit der Berliner Polizei getroffen, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Um eine ähnliche Situation am Samstag, 11. September zu vermeiden, wurde das komplette Programm umgestellt, wobei sich alle Künstler äußerst kooperativ zeigten, wie es dazu heißt.

Patricia Stohmann, Projektleitung Berlin Music Week:

„Eine Woche voller Kreativität, Innovationen, Trends und Rekorde. Ob in den Clubs, auf der Spree, auf der Straße oder am Flughafen – sieben Tage lang verwandelte die Berlin Music Week die Stadt in eine aufregende Musikmetropole. Vielen Dank an alle Beteiligten; ich freue mich schon jetzt auf die zweite Ausgabe!“

Quelle: musikmarkt.de

Popkomm 2010, Nachhaltigkeit im Musikgeschäft

September 10, 2010

Berlin – Auf der Popkomm 2010 prallten die Kulturen aufeinander: Nancy Baym von der University Of Kansas leitete eine Diskussionsrunde zum Thema ‚Nachhaltigkeit im Musikgeschäft‘.

Gesprächspartner waren Sänger Moto Boy aus Schweden, Künstlerin und Label-Managerin Ruth Daniels aus England und Saroop Oommen, Coordinator der indischen Musikplattform Unwind Center. Die Teilnehmer unterhielten sich darüber, wie man als Künstler, Label oder Unternehmen, Fuß im Musikgeschäft fasst und langfristig erfolgreich bleibt.

Demnach sei Leidenschaft die Grundvoraussetzung für den Erfolg jedweder Projekte – sei es, die Etablierung eines Künstlers, die Gründung eines Labels oder die Bereitstellung einer Plattform für Musiker. Wer etwas anfange, um damit reich und berühmt zu werden, könne zwar auch Erfolg haben, allerdings sei dieser Erfolg nicht nachhaltig.

Ruth Daniels, Labelmanagerin von FatNorthener Records sowie Mitbegründerin des UnConvention-Projekts zur Förderung der Grass-Roots-Bewegung, erklärte außerdem, wie wichtig es sei, vielseitig zu sein. Auch diese These fand die Zustimmung des gesamten Panels. Saroop Oommen etwa versuche das indische Publikum auch für Musik außerhalb der Bollywood-Szene zu begeistern, in dem er Konzerte um Tanzelemente erweitert – das komme beim Publikum gut an. Damit sprach er auch gleich die kulturellen Unterschiede an, die es zu beachten gelte, wenn man international erfolgreich sein wolle.

Quelle: musikmarkt.de

Audiocation präsentiert seinen Freeware VST-Plug-In Kompressor

September 7, 2010


Der Freeware VST-Kompressor zum Download

Der von Audio-und IT-Profis entwickelte Kompressor AC1 ist ein dynamisches VST-Plug-In mit höchster Präzision in der Signalverarbeitung. Das Plug-In ist auf eine sehr geringe CPU-Auslastung optimiert und verleiht Audiosignalen einen angenehmen Charakter. Das übersichtliche User-Interface garantiert einen schnellen und intuitiven Workflow.

Einzigartig ist in dieser Klasse ist auch der frei einstellbare Knee-Parameter und eine Input-Transformator Emulation, die dem Signal harmonische Verzerrungen hinzufügt und ihm so einen eigenen Charakter verleiht.

Der Kompressor bietet durch die extrem schnellen Regelzeiten (Attackzeit 10 µs – 500 ms, Release 50µs – 2 s) auch die Möglichkeit, verzerrte Effektsounds zu erzeugen.

Der Audiocation-Kompressor, sowie das dazugehörige Handbuch (Englisch) können auf der Webseite heruntergeladen werden. Der Kompressor ist kompatibel mit den Windows 32-Bit-Betriebssystemen Windows XP, Vista und Windows 7.
Zusätzliche Versionen für Mac OS X und Windows 64 Bit sind in Vorbereitung.

Weitere Infos, Klangbeispiele und Download:
www.audiocation.de/plugin

Audiocation
Audiocation ist die Akademie für Tontechnik-, Musik- und Medienproduktion. Das webbasierte Ausbildungskonzept basiert auf der von Audio- und Medienprofis entwickelten „listen / learn / create“-Methode. Audiocation richtet sich sowohl an Einsteiger, die ihre musikalischen Fähigkeiten verbessern wollen, als auch an fortgeschrittene Medienschaffende, die eine zusätzliche Qualifikation für einen Beruf im Bereich der Medienproduktion beispielsweise in Tonstudios, bei Rundfunk oder im TV erwerben wollen. Audiocation wurde von einem Team erfahrener Profis aus der Musik- und Technologie-Branche gegründet, welche jahrelang Erfahrung im Audio- Weiterbildungs- und Fernschulbereich haben.

Musikmarkt präsentiert Roles & Identities bei der all2gethernow

September 3, 2010

München/Berlin – Musikmarkt ist auf der Popkomm nicht nur mit einem Stand vertreten (B2.02), sondern ist auch Host und Medienpartner bei der Themenreihe Roles & Identities im Rahmen der all2gethernow (a2n). Ziel der sechstägigen a2n-Konferenz ist es, ‚die Erneuerungsprozesse der Branche gemeinsam weiterzudenken‘. Los geht es am Montag, 6. September, sowie am darauffolgenden Dienstag in den Räumen der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg. Danach präsentiert sich der Kongress auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof.

Zu dem so genannten Theme Track Roles & Identities, der von Musikmarkt präsentiert wird, gehören Panels (Stand: 2. September) wie The Role of Music Conferences, Camps and Meetings – How to create the perfect Event am 6. September in der Kulturbrauerei (Maschinenhaus). Mit Andreas Gebhard, Detlef Schwarte, Ralph H. Christoph, Remco Schuurbiers, Ruth Daniel und Ryan Rauscher (16.30 bis 18 Uhr). Bei Made in China – 360 Degrees of Music Industry geht es ebenfalls am Montag, 6. September, um Einblicke in den musikalischen Untergrund sowie in die Musikindustrie Chinas. Dabei sind Helen Feng, Johannes Marx und Philipp Grefer.

Am 7. September steht dann Andrew Dubber, Saskia Trokkoli und Steve Lawson auf der Bühne im Club 23 der Kulturbrauerei (13 bis 14.30 Uhr). Das Thema: New Music Strategies Workshop. Um Travelling Topic: 50 Great Ideas in Support of Music geht es am 7. September von 15 bis 16.30. Uhr erneut in der Kulturbrauerei (Soda 2). Referieren wird Remco Schuurbiers.Mit Christof Ellinghaus, Daniel Meteo, Norman Palm, Ruth Daniel und Sandra Passaro.

Am Montag, 6. September (19:30 bis 21:00 Uhr; R 3 – Kulturbrauerei – Club 23) gehen Alex Richter und Sören Birke der Frage Veranstaltungswirtschaft als Herz des Live-Geschäfts? nach.
Weitere Fragen werden sein: Wie kann man die Rolle der Veranstalter besser gestalten? und Welche Verbesserung von Rahmenbedingungen und Kooperationen sind nötig?.

Vom Buhmann zum Boom? Perspektiven eines Majors heißt das Thema am Dienstag, 7. September (16:30 bis 18:00; R 2 – Kulturbrauerei – Soda 2). Edgar Berger, CEO GSA Sony Music Entertainment, steigt unter der Moderation von Tim Renner (Motor Music) in die Diskussion mit Künstlern und Repräsentanten der Independent-Szene ein. Berger: Ich bin immer an konstruktivem Austausch interessiert, nehme die Einladung gerne an und freue mich auf ein spannendes und anregendes Gespräch.
Um nichts weniger als um The Future of Labels geht es am 9. September in der Airbase am Flughafen Tempelhof. Ob Künstler zukünftig noch Labels brauchen erläutert Erik Gilbert mit Lars Lewerenz, Mark Chung, Martin Thörnkvist und Romain Vivien von 11.15 bis 12.45 Uhr.

Wie Grün kann die Musik werden? Perspektiven einer klimaverträglichen Musik- und Entertainmentbranche erläutert Jacob Bilabel am Donnerstag, 9. September (11:15 bis 12:45 Uhr; Flughafen Tempelhof – Sonari). Muss sich die Musikindustrie nach Piraterie und Umsatzrückgang jetzt auch noch ein grünes Gewissen leisten? Welche Herausforderungen, Risiken und Chancen ergeben sich in der Auseinandersetzung mit dem Klimawandel? Wie Grün kann und soll die Branche werden?

Das Thema Smart Artist Management und die Frage, welchen Herausforderungen muss man sich beim heutigen Artist Management stellen, behandeln Paul Dalen und Tim Clark. Der Vortrag beginnt am 9. September (13.30 bis 15 Uhr; die Location: Flughafen Tempelhof – Deutsche Kantine).

Quelle: http://www.musikmarkt.de