Erste Berlin Music Week, gelungene Premiere.

Berlin – Erstmalig fand unter einer Dachmarke ein weites Spektrum von Veranstaltungen rund um das Thema Musik statt. Wirtschaftssenator Harald Wolf:

„Ich glaube wir können konstatieren, dass Berlin wieder auf der Landkarte der internationalen Musikveranstaltungen zurück ist.“

Die Woche startete mit dem Camp der all2gethernow (a2n), der Berlin Music Week Conference in der Kulturbrauerei; der Kongressteil fand im Anschluss daran auf dem Gelände des Flughafens Berlin Tempelhof statt. Mit rund 2.000 Besuchern konnte die Zahl des Vorjahres verdoppelt werden. Mit 253 Speakern, 130 Sessions und Key-Notes hat sich die a2n laut Veranstalter inhaltlich als Branchentreffpunkt und Diskussionsplattform etabliert.

Mit ihren Diskussionsforen hat die a2n Möglichkeiten eröffnet, Musikindustrie, Netzgemeinde und Konsumenten zusammenzuführen. Internet-Vordenker wie Mike Masnick und Produzentenlegende Rupert Hine beschreiben die Berlin Music Week Conference als inspirierend und zukunftsorientiert.

Von Mittwoch, 8. September, präsentierten sich den über 7.500 Fachbesuchern auf der Popkomm 470 Aussteller aus 20 Ländern. Mit 60 Prozent ausländischen Unternehmen und 800 akkreditierten Journalisten aus 21 Ländern sei die Popkomm damit der internationalste Branchentreff der Musik- und Entertainment-Industrie in Deutschland. Horst Weidenmüller, Geschäftsführer !K7 Records und Co-Präsident IMPALA (Independent Music Publishers and Labels Association):

„Mit der Berlin Music Week haben wir in Berlin eine der wichtigsten internationalen Musikmessen etabliert. Selten waren wir auf so einer lebendigen Musikmesse, wo alle Facetten des Musikbusiness so gut dargestellt und repräsentiert waren.“

Und Prof. Dr. Rolf Budde, Geschäftsführer Rolf Budde Musikverlag GmbH, ergänzte:

„Beeindruckt war ich von der ausländischen Resonanz, denn sehr viele ausländische Partner hatten sich schon frühzeitig bei mir angekündigt, so dass ich kaum aus meinem Büro herauskam, um die Messe zu besuchen.“

Zusätzlich traten 60 Bands und Künstler aus den verschiedensten Ländern an 14 unterschiedlichen Locations rund um den Flughafen Tempelhof im Rahmen des Popkomm Showcase Festivals auf. Krönender Abschluss der Veranstaltungen der Berlin Music Week auf dem Flughafen Tempelhof war das Berlin Festival. Beide Festivaltage waren mit jeweils 15.000 Besuchern ausverkauft, 35 Prozent der Ticketkäufer kamen aus dem Ausland. Vor der beeindruckenden Kulisse des stillgelegten Flughafens konnten Künstler und Bands wie The Editors, Robyn, Peaches, LCD Soundsystem und viele andere das Musikpublikum begeistern.

Der mit Spannung erwartete Auftritt von Fatboy Slim musste nach über 12-stündigem, erfolgreichem Programm aufgrund von Stau-Situationen vor den Eingangsschleusen zum Hangar 4 abgesagt werden. Diese konsequente und verantwortungsbewusste Entscheidung wurde von den Veranstaltern im Einvernehmen mit der Berliner Polizei getroffen, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Um eine ähnliche Situation am Samstag, 11. September zu vermeiden, wurde das komplette Programm umgestellt, wobei sich alle Künstler äußerst kooperativ zeigten, wie es dazu heißt.

Patricia Stohmann, Projektleitung Berlin Music Week:

„Eine Woche voller Kreativität, Innovationen, Trends und Rekorde. Ob in den Clubs, auf der Spree, auf der Straße oder am Flughafen – sieben Tage lang verwandelte die Berlin Music Week die Stadt in eine aufregende Musikmetropole. Vielen Dank an alle Beteiligten; ich freue mich schon jetzt auf die zweite Ausgabe!“

Quelle: musikmarkt.de

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