Posts Tagged ‘Saturn’

Neue Shops und Dienste erhöhen die Reichweite im Digitalvertrieb

Mai 23, 2012

Ihr habt sicher alle von der Eröffnung von Spotify in Deutschland schon gehört. Natürlich beliefern wir auch Spotify mit Euren Werken. Einwände, dass bspw. ein Streamingdienst die Downloadzahlen negativ beeinflussen kann, solltet ihr nicht haben, da bisherige Zahlenerhebungen seit dem Start von Spotify ergaben, dass der Streamingdinest definitv nicht die Downloadzahlen nach unten drückt, sondern als Zusatzgeschäft im Digitalvertrieb durchaus seine Daseinsberechtigung hat und als Zusatzeinkommen angesehen werden sollte.

Darüber hinaus möchten wir an dieser Stelle auch darüber informieren, daß wir natürlich auch weiterhin Amazon weltweit, Saturn und Mediamarkt beliefern. Ausserem wurde die Reichweite der iTunes Shops von Apple ausgebaut. Es sind über 10 neue Länder von Apple mit seinem Musikdienst neu erschlossen, darunter u.a. Bulgarien, Tschechien, Zypern, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Malta, Polen, Rumänien.

Somit beliefern wir mittlerweile über 400 Shops weltweit mit Eurer Musik.
Wir sind immer dabei die Reichweite bzw die Anzahl der Shops zu vergössern, dass eine weltweite Omnipräsenz für Eure Musik gewährleistet ist.

Wir bedanken uns für Euer Vertrauen und wünschen Euch natürlich weiterhin maximale Erfolge mit Eurer Musik.

Euer DooLoad Team

Werbeanzeigen

Erste Reaktionen auf MP3-Preiskampf

August 27, 2010

Der Verteilungskampf um Marktanteile im Digitalgeschäft treibt neue Blüten: MediaMarkt und Amazon liefern sich eine Preisschlacht um Songdownloads – und verschleudern dabei aktuelle Hits für neun und zehn Cent.

Preiskämpfe mit Musik sind für die Branche zwar nichts Neues, den Plattenfirmen und den Wettbewerbern dürften diese Auswüchse jedoch kaum schmecken, wird hier doch die Entwertung der Musik weiter vorangetrieben.

Generell sieht die gesamte Branche dies kritisch, wie erste Stimmen auf Nachfrage von MusikWoche bestätigen:

‚Wettbewerb ist gut und wichtig. Aber wenn die Downloadhändler anfangen, Songs und Alben weit unter Wert und unter Einstandspreisen zu verkaufen, schneiden sie sich langfristig ins eigene Fleisch, weil die Konsumenten das Gefühl für den Wert von Musik verlieren. Ein ruinöser Preiswettbewerb schadet allen: Künstlern und Music Entertainment Companies, dem Handel und am Ende auch dem Verbraucher, weil das Geld für Investitionen in neue Künstler fehlt.‘

Stefan Michalk, Geschäftsführer Bundesverband Musikindustrie

‚Es ist unerträglich, täglich vor Augen geführt zu bekommen, dass im Kampf um Marktanteile der Online-Multiwarenhäuser Musik als Ramschware zum Kundenfang degradiert wird. So wird den Konsumenten eine Wertlosigkeit von kulturellem Schaffen suggeriert, welche illegalen und kostenfreien Angeboten im Internet in die Hände spielt. Selbst wenn die Preise aus den Häusern subventioniert werden sollten, schadet es dem Produkt Musik und somit dem musikschaffenden Künstler nachhaltig.‘

Oke Göttlich, Vorstandsmitglied im VUT – Verband unabhängiger Musikunternehmen

‚Es ist bedauerlich und extrem kurzsichtig, dass im digitalen Zeitalter Unternehmen nichts Besseres einfällt, als über massive Subventionen Kunden in Ihre Shops zu locken und darauf zu hoffen, dass diese eventuell noch etwas anderes kaufen.‘

Thorsten Schliesche, Vice President Sales & Marketing Europe und General Manager Napster Deutschland

Quelle – musikwoche.de